Sieben Fakten über Salz, die Sie noch nicht kannten

1. Salz im täglichen Verbrauch

 

In Deutschland essen im Schnitt Männer 9,0 Gramm und Frauen 6,5 Gramm Salz täglich.

 

2. Salz ist nicht gleich Salz

 

Das herkömmliche Supermarktsalz durchläuft einen chemischen Raffinierungsprozess, in dem fast alle für den Körper bedeutsamen Elemente herausgefiltert werden bis auf Natrium und Chlorid. Raffiniertem Salz fehlen wertvolle Mineralstoffe wie z.B. Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und weitere lebenswichtige Spurenelemente.

 

3. Vier verschiedene Salzsorten werden unterschieden

 

Kochsalz ist industriell gefertigtes und raffiniertes billiges Salz, da hier, von den natürlichen Stoffen, die Rohsalz enthalten, nur noch Natriumchlorid übrig bleiben. Es ist schädlich für den Körper. Es wird von diesem als aggressives Zellgift identifiziert und kann für verschiedene Gesundheitsstörungen, wie Cellulite, Rheuma oder Nieren-, Gallensteine verantwortlich sein.

Meersalz ist aus dem Meer gewonnenes Salz. Im Meersalz sind noch geringe Mengen anderer Bestandteile erhalten, zum Kalium, Magnesium und das essentielle Spurenelement Mangan.

Steinsalz ist Salz, welches in Salzbergwerken abgebaut wird.  Es ist vor Millionen vor Jahren durch Austrockenen von großen Meeren entstanden und für den Menschen viel besser als das Kochsalz.

Siedesalz wird aus Natursole, das heißt aus Meerwasser oder durch Bohrlochsolung gewonnen. Bei der Bohrlochsolung wird in unterirdische Steinsalzlager Wasser unter hohem Druck in das Salzgestein gepresst. Das Salz löst sich auf und die entstehende Salzsole wieder zutage gefördert.

 

4. Salz auf dem Meeresgrund

 

Würden heute die Ozeane komplett austrocknen, wäre der gesamte Meeresgrund mit einer 60 m dicken Kruste bedeckt, davon bestünden 47,5 Meter aus Salz.

 

5. Salz ist überlebenswichtig

 

Keine Zelle des Körpers könnte ohne Salz existieren, das Herz könnte ohne Salz nicht schlagen, alle Nerven wären lahm gelegt, Blutzirkulation, Stoffwechsel, Muskeltätigkeit, Verdauung und Ausscheidungen wären unmöglich, da Natrium den Wasserhaushalt, die Reizübertragung von Muskel- und Nervenzellen regelt und viele Stoffwechselvorgänge aktiviert. Chlorid ist unter anderem ein wichtiger Bestandteil der Verdauungssäfte. Es bewirkt die Bildung von Salzsäure im Magen, die als eine Komponente des Magensafts Proteine aus der Nahrung aufspaltet und unerwünschte Mikroorganismen unschädlich macht.

 

6. Salz in allem, was wir essen

 

Etwa 80 Prozent der täglichen Salzzufuhr stammt aus verarbeiteten Lebensmitteln und gar nicht aus dem so lange verteufelten Salzstreuer. Die Hauptquellen sind: Brot und Brötchen. Durch ihren Verzehr werden 27 bis 28 Prozent Salz dem menschlichen Körper zugeführt.  Bei Fleisch- und Wurstwaren sind es 15 bis 21 Prozent und durch Milchprodukte und Käse werden 10 bis 11 Prozent Salz zugeführt.

 

7. Meteoriten sorgen für Salznachschub

 

Salz existiert auch im Weltraum. Kleine Meteoriten transportieren es auf die Erde. Es wird vermutet, dass durch Meteoriten täglich bis zu 300 kg Natrium auf die Erde rieseln, woraus theoretisch 750 kg Kochsalz werden könnten.

 

Quelle: www.focus.de