Das "Zucker-Desaster"

Tatsachen

Schokolade, Kuchen oder Eis – ohne Zucker wäre das Leben nicht so verführerisch. War Zucker früher ein Luxuslebensmittel, konsumiert jeder Deutsche heute im Jahr beinahe 40 Kilo des Süßmachers. Eine medizinische Weisheit lautet: Die Dosis macht das Gift. Das gilt auch für Zucker. In Maßen schadet er nicht, in Mengen macht er krank. Prof. Hans Hauner ist Ernährungsmediziner an der Technischen Universität in München. Er spricht bei diesen Mengen von einem alarmierenden Konsum versteckt in Fertigprodukten, süßen Brotaufstrich oder Ketchup. Auch wenn man es den Produkten auf den ersten Blick nicht ansieht, bestehen sie oftmals zum größten Teil aus Zucker. Gesundheitlich gesehen ein Irrsinn, denn eigentlich braucht der Körper gar keinen Zucker.  Wer Zucker isst, dessen Gehirn schüttet das Hormon Dopamin aus. Das signalisiert dem Körper ein gutes Gefühl. Ähnlich wirken auch Suchtstoffe wie Nikotin oder Alkohol. Für die Wissenschaft ist es bis heute eine spannende Hypothese, dass Zucker Suchtpotential hat. Einen besseren Ruf als der weiße Zucker hat der Braune. Seine Farbe und die Kristallform vermittelt eine gesunde Natürlichkeit. Doch der braune Zucker ist ein Wolf im Schafspelz, erklärt der Experte. Quelle:www.Focus.de



10 Fakten

Zucker - eine Menge Kalorien

Der Zuckerkonsum in der westlichen Ernährung macht etwa 500 Kalorien pro Tag aus. Wenn man bedenkt, dass die empfohlene tägliche Kalorienzufuhr für beispielsweise eine Frau, 2000 Kalorien beträgt, unterstreicht dies nur, wie sehr unser Konsum (und die Taille) sich um Zucker dreht.

Alkoholfreie Getränke (insbesondere Limonaden) sind das Schnellverfahren für übermäßigen Konsum

Im Durchschnitt enthält eine 330ml Dose Cola 7-10 Teelöffel Zucker. Nach Angaben der American Heart Association ist die empfohlene maximale Tagesdosis Zucker für Frauen 6 Teelöffel und 9 für Männer.

 

Er ist schrecklich für die Haut

Überschüssiger Zucker bindet an Kollagen an, wodurch die Hautelastizität sinkt und sich Falten bilden.

 

Übermäßiger Konsum zerstört die Gesundheit

Zucker wurde mit einer Reihe von gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht, einschließlich Krebs, Fettleibigkeit, Typ 2 Diabetes, Haarausfall, ADHS, Schlafstörungen, Übelkeit, Allergien, Bluthochdruck und andere Herz- und Kreislauferkrankungen.

 

Zucker macht süchtig

Wir reden nicht nur über eine emotionale Abhängigkeit. Zucker verursacht die Freisetzung von opiatähnlichen Substanzen, die das Gehirn belohnen und dazu führen, dass wir körperlich Lust auf mehr bekommen.

 

Der Verbrauch steigt noch weiter

Der Zuckerkonsum wächst schneller als die Weltbevölkerung und die Zuckerproduktion wächst noch schneller - was Zucker billiger und billiger macht.

 

Er steckt wirklich überall drin

Das ist keine Übertreibung. Sogar in Sachen wie Pasta, Saucen, Brötchen und Mayonnaise findet sich zugesetzter Zucker. Wenn ein Lebensmittel in einer Fabrik verarbeitet wurde, dann stehen die Chancen gut, dass ihm Zucker beigemengt wurde.

 

Zucker hat keinen Nährwert

Der raffinierte Zucker, der sich in verarbeiteten Lebensmitteln findet, stellt einfach nur leere Kalorien dar.

 

Er unterdrückt das Immunsystem

Der Konsum von zu viel Zucker reduziert die Effizienz, mit der wir eine Infektion abwehren.

 

Denke nicht, dass künstliche Süßstoffe besser sind

Von künstlichen Süßstoffen, die anstelle von Zucker verwendet werden, hat sich gezeigt, dass sie dazu beitragen, dick zu machen. Einige, wie Aspartam, verursachen tatsächlich Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen.

 

Etliche der Süßstoffe sind nicht, was sie zu sein scheinen

Sucralose, eine Basis für einige Süßstoffe, wurde eigentlich als Insektizid entwickelt.

 

 

Wir sind keine Zucker hassenden Fanatiker, denn Zucker ist ein normaler Teil des Lebens und Grundbaustein der Kohlenhydrate. Das Problem mit Zucker in unserer Ernährung ist, dass sie zu viel enthält. Indem wir weniger Zucker und verantwortungsbewusster konsumieren, ist es möglich, eine ganze Reihe von dadurch bedingten gefährlichen Gesundheitsproblemen zu vermeiden. Es geht nur um Wissen und je mehr man weiß, desto eher trifft man fundierte Entscheidungen - Sie müssen Zucker nicht vollständig aus Ihrem  Leben verbannen!

Quelle: www.uzuma.de

 

Alternativen?

Ja - es gibt sie, aber es ist Vorsicht geboten, einige sind mehr schädlich als nützlich.

 

Beste Erkenntnis: auf Zucker verzichten bzw. Zucker reduzieren.

Zweitbeste Erkenntnis: Wenn es sein muss, guten Zuckerersatz verwenden

 

Honig vom Imker ist eine sehr gute Zuckeralternative - sollte allerdings nicht erhitzt werden.

 

Isoglukose (Fruktose-Glukose-Sirup - ein aus Mais- oder Weizenstärke hergestelltes Gemisch) ist ungesünder als Haushaltszucker. Geht das noch? Ja, denn er macht uns noch schneller dick und krank. 

 

Sehr gute Informationen darüber finden Sie auf: www.evidero.de/schaedlicher-maissirup#

 

 

Eine sehr gute Vorstellung von 5 relativ gesunden Alternativen finden Sie auf:

http://www.der-gesunde-zuckerersatz.de/

 

Auf einen Zuckerersatz, der sogar gesundheitsfördernd ist, möchte ich im nächsten Kapitel etwas näher eingehen.

 

 

Birkenzucker (Xylitol)

 

Viele von Ihnen werden Xylit nicht kennen, dabei wurde es bereits 1981 zum ersten Mal von dem deutschen Wissenschaftler Emil Fischer, durch die Reduktion von Holzzucker oder auch Xylose, synthetisiert. Es handelt sich um einen Zuckeralkohol, welcher selbst von unserem Körper in einer Menge von bis zu 15g am Tag, in unserer Leber produziert wird. Auch kommt Xylit in verschiedenen Obst-, Gemüsesorten (Mais) und sogar Birken vor. Daher wird er auch oft Birkenzucker genannt.

 Xylitol hat annähernd die selbe Süßkraft wie normaler Zucker und dabei im Vergleich nur 60% an Kalorien. Ein witziger Effekt ist, dass Xylit im Mund, ähnlich wie Menthol, kühlend wirkt, da es im Zusammenspiel mit dem menschlichen Speichel der Umgebung ihre Wärmeenergie entzieht.

Rechtliche Lage in der EU

Xylit ist in der EU ohne Bedenken als Lebensmittelzusatz erlaubt und wird heutzutage bereits in einigen Produkten, wie Schokolade, als Zuckerersatz eingesetzt. Oft wird es auch in Kaugummis oder Bonbons verwendet und verleiht diesen so eine zahnpflegende Wirkung. Dazu aber später mehr.

 

Ist Xylitol (Xylit) gesundheitlich unbedenklich?

 

Bei Xylit handelt es sich um ein natürliches Süßungsmittel,welches auch von unserem eigenem Körper produziert wird. Somit akzeptiert unser Stoffwechselsystem die Aufnahme, verwertet Xylitol wie gewünscht und verwendet es als Energielieferant.

 Vorsicht ist nur geboten, wenn Sie eine Menge von mehr als 0,5 g Xylit pro kg Körpergwicht und Tag zu sich nehmen. Dadurch kann eine abführende Wirkung auftreten. Es ist aber bekannt, dass sich der Körper bei regelmäßiger Verwendung und Einnahme von Xylitol relativ schnell an höhere Dosen gewöhnt und so Mengen von bis zu 200g am Tag nach einiger Zeit, bedenken- und problemlos,  vertragen werden können. Außerdem tragen Lebensmittel welche mehr als 10% des Zuckerersatz enthalten eine Kennzeichnung, dass sie bei übermäßigem Verzehr abführend wirken könnten.

 

Da Xylitol nicht oder kaum den menschlichen Insulinspiegel beeinflusst, ist es hervorragend als Zuckerersatz für Personen mit Diabetes geeignet.

Xylitol - positive Auswirkungen auf die Gesundheit

Nicht nur, dass sich Xyltiol (Xylit) als Süßungsmittel, im Gegensatz zu Sucralose nicht negativ auf unsere Gesundheit auswirkt, es ist sogar gesund. Xylit besitzt, wie in mehreren Studien bewiesen wurde, ein antikariogene und kariostatische Wirkung und ist somit gut für unsere Zähne. Bei einer 2 jährigen Studie konnte nachgewiesen werden, dass beim Austausch von Zucker durch Xylit der Kariesbefall bei den Probanden um 85% reduziert werden konnte. Aufgrund dieser Erfolge wurde im Anschluss eine zweite Studie durchgeführt, die aufzeigte, dass es sogar ausreichend ist, wenn man täglich xylitolhaltige Kaugummis (ca. 7 g Xylit pro Tag) kaut, um Karies um mehr als 82% zu reduzieren. Der Effekt rührt daher, dass die kariogenen Bakterien den Zuckerersatz nicht verstoffwechseln können und dadurch absterben.

Muss ich bei der Verwendung von Xylitol (Xylit) etwas Besonderes beachten?

Abgesehen von Vermeidung des übermäßigen Konsums und die daraus eventuell resultierende, abführende Wirkung, sollten Sie darauf achten, aus welchem Grundstoff Ihr Xylitol produziert wurde. Heute wird Xylit häufig durch die industrielle Verarbeitung von Glukose hergestellt. Diese Glukose wiederum wird oft aus Mais gewonnen, der zum großen Teil aus China kommt und somit genmanipuliert sein könnte. Eine Kennzeichnung muss hier auf Grund der Gesetzeslage nicht stattfinden.

 Falls Sie also Wert darauf legen, keinerlei genmanipulierte Lebensmittelerzeugnisse zu sich zu nehmen, achten Sie darauf, dass Ihr Xylitol aus Birke oder Buche gewonnen wurde.

Unser Birkenzucker und die angebotenen Produkte werden in Finnland hergestellt - es ist der "echte" Birkenzucker und keine Kopie aus Mais (chinesische preiswertere Variante).

Kochen & Diät mit Xylitol

Xylit ist sehr hitzestabil und somit ideal zum Kochen, Braten & Backen. Auch ähnelt es im Geschmack und Dichte dem normalen Haushaltszucker so, dass es bestens in jeglichen Rezepten, ohne eine Anpassung, im Verhältnis 1 zu 1 genutzt werden kann.

 

Da es aufgrund seiner Verträglichkeit den Kristallzucker in der Ernährung komplett ersetzen kann eignet es sich gut, um die durch Süßungsmittel (Zucker) aufgenommenen Kalorien auf die Hälfte zu reduzieren und somit auf eine Diät einzuwirken.

 

Quelle: http://www.der-gesunde-zuckerersatz.de/xylitol + eigenes Wissen